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Apostelgeschichte 5:41

Was zu tun ist, wenn man um Christi willen leidet

Von: Mike Mazzalongo

Als die Apostel den Sanhedrin verließen, nachdem sie geschlagen und bedroht worden waren, berichtet Lukas, dass sie "freudig waren, weil sie als würdig erachtet wurden, um seines Namens willen Schmach zu leiden" (Apg 5:41). Was die Welt als Schande ansah, betrachteten die Apostel als Ehre. Für Christus Schmähung zu erleiden war kein Zeichen des Versagens, sondern der Gemeinschaft mit Ihm.

Das moderne Christentum betont oft die Segnungen des Glaubens – Frieden, Freude, erhörtes Gebet, Gemeinschaft. Dies sind alles wahre und kostbare Dinge. Doch wenn wir die andere Seite der Medaille – das Leiden – auslassen, laufen wir Gefahr, ein halbes Evangelium zu präsentieren. Jesus warnte seine Jünger: "Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen" (Johannes 15:20). Paulus bestätigte es: "Alle, die in Christus Jesus ein gottseliges Leben führen wollen, werden verfolgt werden" (2 Timotheus 3:12). Leiden um Christi willen ist keineswegs unnormal, sondern ein normaler Teil des Nachfolgens.

Wir suchen das Leiden nicht um seiner selbst willen. Dies wäre Hochmut oder Fanatismus. Aber wenn es wegen unseres Glaubens kommt, müssen wir lernen, es so zu sehen wie die Apostel: ein reinigendes Feuer, ein Beweis echten Jüngerschafts und eine Gemeinschaft mit Christus selbst, der vor uns gelitten hat. Oft ist es gerade in diesen Prüfungszeiten, dass unser Glaube gereinigt wird und unser Zeugnis am hellsten leuchtet.

Für diejenigen, die heute um Christi willen leiden – sei es durch Spott, Ablehnung, Verlust von Möglichkeiten oder sogar körperlichen Schaden – hier sind drei Anweisungen aus der Schrift:

  1. Freut euch an der Gemeinschaft der Leiden Christi. Denkt daran, dass ihr, wenn ihr seinen Tadel teilt, auch seine Herrlichkeit teilt (Philipper 3:10).
  2. Antwortet mit Segen, nicht mit Bitterkeit. "Segnet, die euch verfolgen" (Römer 12:14). Bitterkeit fesselt das Herz, aber Segen macht es frei.
  3. Bleibt im Glauben standhaft. Prüfungen sind vorübergehend, aber die Krone des Lebens erwartet die, die standhalten (Jakobus 1:12).

Die Freude der Apostel in Apostelgeschichte 5 war nicht wegen des Schmerzes selbst, sondern weil ihr Leiden bestätigte, dass sie wirklich zu Christus gehörten. Mögen auch wir uns freuen, wenn wir es wert erachtet werden, seinen Namen zu tragen.

Hinweis: Das Transkript für diese Lektion wurde elektronisch erstellt und noch nicht Korrektur gelesen.
Quellen

• ChatGPT-Gespräch – "Würdig, für seinen Namen zu leiden", 28. Sept. 2025
• Lenski, R.C.H. Die Auslegung der Apostelgeschichte. Verlag Augsburg.
• Bruce, F.F. Das Buch der Apostelgeschichte. Eerdmans Verlag.
• Polhill, Johannes B. Apostelgeschichte, The New American Commentary. Broadman Press.

11.
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