Wer Ist Deine Person?
Als Christen sind wir des Bruders Hüter, ob wir es erkennen oder nicht. Wie wir füreinander in der Gesellschaft, Familie oder der Kirche sorgen, ist ein wahrer Maßstab für unsere moralische Gesundheit.
Natürlich gibt es eine höhere Erwartung an uns in der Gemeinde, denn wie wir füreinander sorgen, ist nicht nur ein Maß für unsere geistliche Gesundheit, sondern auch ein Zeugnis für die Aufrichtigkeit unseres Glaubens.
Unser Anliegen für das Wohl des anderen beruht daher nicht allein auf Altruismus oder kultureller Identität, sondern vielmehr auf dem Antrieb unseres Glaubens an einen unsichtbaren Gott und kommenden Herrn.
Natürlich muss dieses "Gespräch" über das Wohl eines anderen im Leben einer tatsächlichen Person Wirklichkeit werden, damit es mehr als nur ein christliches Ideal ist.
Zu diesem Zweck stelle ich die Frage: "Wer ist deine Person?" Genauer gesagt: "Wie heißt die Person, um die du dich sorgst, und was genau bewegt dich dazu, etwas zu tun?"
Siehst du, wenn du nicht wirklich eine Person benennen und beschreiben kannst, was du aus Glauben und Liebe für sie tust – dann bewahrst du eine Theorie, nicht deinen Bruder. Denke daran:
- Kein Name = Kein Bewahren
- Kein Bewahren = Kein Zeugnis
- Kein Zeugnis = Kein Glaube
Vielleicht wäre dieses Jahr ein guter Zeitpunkt, uns zu fragen: "Wer ist meine Person?"
Diskussionsfragen
- Beschreibe eine gute Tat, die dir in der Vergangenheit erwiesen wurde.
- Was ist deiner Erfahrung nach das Haupthindernis, das dich daran hindert, dem Impuls zu folgen, anderen zu helfen?
- Wie geht man mit dem Problem um, dass „Bedürfnisse“ die „Ressourcen“ im Werk der Wohltätigkeit übersteigen?
- Wie balanciert man die beiden Anforderungen von Sicherheit und Nächstenliebe im Hinblick auf Einwanderung, besonders bei muslimischen Flüchtlingen, die vor Krieg fliehen?
- Würde Jesus eine Mauer an der Südgrenze der Vereinigten Staaten bauen? Warum?


