Aufholen
In Josua 24:3 lesen wir, dass Gott Esau (das Land Seir) lange vor Jakob, Esaus Bruder, und dessen Nachkommen ein Heimatland gab. Esau hatte einen Vorsprung von 400 Jahren beim Bau von Städten und Befestigungstürmen. Er hatte einen großen Vorteil beim Aufbau einer Armee und einer dauerhaften Kultur.
Die Nachkommen Jakobs hingegen waren vier Jahrhunderte lang Sklaven in Ägypten und verbrachten weitere 40 Jahre in der Wüste, bevor sie in das verheißene Land einzogen und sich dort niederließen. Schließlich jedoch übertrafen die Verwandten Jakobs ihre Cousins, und ihre Gesellschaft überstrahlte die älteren, etablierteren Cousins.
Es gibt hier eine Parallele zwischen diesen alten Kulturen und uns in der modernen Zeit. Manchmal scheinen wir als Christen in vielerlei Hinsicht unseren irdischen, ungläubigen Brüdern so weit hinterherzuhinken. Zum Beispiel beherrschen sie die Technologie, sie kontrollieren Geld und Einfluss, ihre Ideen begraben unsere Ideen bis zu dem Punkt, an dem wir uns fragen, ob Gott wirklich für uns wirkt. Aber seien Sie versichert, dass wir sie eines Tages übertreffen werden. Im Nu werden wir verwandelt werden in herrliche Wesen, die jede Macht oder Fähigkeit übersteigen, die unsere ungläubigen Freunde hier auf Erden zeigen.
Lasst uns daher nicht entmutigt sein über die unterschiedlichen Stufen von Leistungen oder Ressourcen, die denen der Welt und uns selbst zuteilwerden. Eines Tages werden wir all diese im Handumdrehen einholen und übertreffen und uns wundern, warum wir uns überhaupt jemals Sorgen gemacht haben.


