96.

Realität über Religion

Die jüdische Nation zur Zeit Jesu suchte einen Retter, der sie von der römischen Herrschaft befreien konnte. Sie formten ihre religiösen Hoffnungen um diesen falschen menschlichen Traum.
Unterricht von:
Serie Videoblog (96 von 100)

Die jüdische Nation zur Zeit Jesu suchte einen Retter, der sie von der römischen Herrschaft befreien konnte. Sie formten ihre religiösen Hoffnungen um diesen falschen menschlichen Traum.

Als Jesus kam, hatte Er alle Merkmale des Retters (Wunder, erfüllte Prophezeiungen), aber Sein demütiges Wesen und Sein Tod am Kreuz standen im Widerspruch zu ihrer Vorstellung davon, wie der Messias sein sollte. Am Ende entschieden sie sich, am Schatten ihrer religiösen Traditionen und falschen Hoffnungen festzuhalten und die Wirklichkeit, die sich ihnen in Jesus Christus offenbarte, abzulehnen.

Viele in der religiösen Welt sind diesem Dilemma begegnet und gescheitert, indem sie bequeme Gewohnheiten und populäre Ideen über die Realität stellten, die ihnen im Wort Gottes präsentiert wird. Eigennützige Religion war schon immer leichter als die realistischen Forderungen der Bibel.

Das Prinzip, das einen Großteil des Denkens hinter der "Wiederherstellungs"-Bewegung leitete, war, dass die Wirklichkeit von Gottes Wort stets Vorrang vor den religiösen Gewohnheiten hat, die durch Brauch, menschliche Erfindung oder Absicht eingeführt wurden. Die Kirche Christi hat sich stets dadurch ausgezeichnet, dass sie die Priorität von Gottes Wort über jede Gewohnheit oder populäre Idee bewahrte.

Behalten wir dies im Sinn, während wir die Schriften nach dem suchen, was wirklich ist und nicht nur nach dem, was religiös erscheint.

Hinweis: Das Transkript für diese Lektion wurde elektronisch erstellt und noch nicht Korrektur gelesen.
Serie Videoblog (96 von 100)