42.

Erinnere dich an deine Feinde

Da der Gedenktag naht, ehrt die Nation diejenigen in den Streitkräften, die in der Vergangenheit und Gegenwart gedient und ihr Leben gegeben haben, um diese Nation zu schützen.
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Da der Memorial Day naht, ehrt die Nation diejenigen in den Streitkräften, die in der Vergangenheit und Gegenwart gedient und ihr Leben geopfert haben, um diese Nation zu schützen. Dieses Gedenken sollte auch, bis zu einem gewissen Grad, unsere Feinde einschließen. Ich sage nicht, dass wir diejenigen ehren sollten, mit denen wir Krieg geführt haben, aber als Christen können wir sicherlich anerkennen, dass unsere Feinde Menschen sind, die nach dem Bild Gottes geschaffen sind und unseres Gebets würdig sind. Tatsächlich befahl Jesus uns in Matthäus 5:44, unsere Feinde zu lieben, und zeigte diese Art von Liebe in seinem Umgang mit Judas, demjenigen, der ihn verriet. Der Apostel Johannes beschreibt, wie Jesus dies für seinen Feind Judas tat. In Johannes 13:26-27 sagt Johannes:

1. Jesus demütigte sich vor Judas.

Jesus wusch die Füße des Judas zusammen mit den Zwölfen. Oft ist es der Wunsch zu siegen oder andere zu beherrschen, der Feindschaft erzeugt. Diese Handlung zeigte, dass Jesu Ziel war zu dienen und nicht seinen Feind zu besiegen. Diese Haltung fördert Kommunikation und Frieden zwischen Feinden.

2. Jesus Ehrte Judas.

Jesus gab Judas ein Stück Brot, das in Wein getaucht war, was in jener Gesellschaft eine Geste der Ehre war. Heimlich erkannte Er Judas' Aggression gegen Ihn an. Öffentlich jedoch zeigte Jesus ihm Ehre, um seinem Feind zu erlauben, das Gesicht zu wahren und die Versöhnung zu erleichtern.

3. Jesus sprach sanft zu Judas.

Selbst als Judas Ihn mit einem Kuss verriet, stellte Jesus ihm nur eine einfache Frage ohne Zorn oder Groll. Eine sanfte Antwort wendet den Zorn ab, und wir sehen dies später, als sich Judas' Gefühle gegenüber Jesus ändern.

Wir können Feinde nicht vermeiden, aber wir können lernen, als Christen mit ihnen umzugehen, wenn wir tun, was Jesus mit seinem eigenen persönlichen Feind Judas tat. So wollen wir unserer eigenen Helden als Teil der Ehrung unserer Nation gedenken, aber auch unsere Feinde nicht vergessen, denn Gott liebt sie ebenfalls.

Hinweis: Das Transkript für diese Lektion wurde elektronisch erstellt und noch nicht Korrektur gelesen.
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